Meine Fotos im Buch ‚Handlettering Christmas‘

/Werbung/ Da schlendere ich durch den Buchladen und stöbere am Tisch mit DIY Büchern. Mein Auge bleibt an einem Cover hängen, das mir direkt bekannt vorkommt. Diese Bilder kenne ich doch… Das sind ja meine! Vier meiner Fotos zieren das Cover des Buches ‚Handlettering Christmas‚ des EMF Verlags.

Die Fotos, die in diesem Buch veröffentlicht wurden, habe ich eigentlich für das Buch ’50 Handlettering Projekte‘ von Tanja Capell, alias Frau Hölle, und Letterbube Markus Hummel fotografiert.

In diesem Buch gibt es auch ein Kapitel mit Weihnachtsprojekte. Und diese hat der Verlag nun für ein weiteres Buch verwendet.

Zweitverwertungsrechte an Bildern

Es ist ok, dass der Verlag so gehandelt hat, denn das war vertraglich vereinbart. Wer für ein Buch fotografiert (oder auch schreibt), wird meist dazu genötigt die Nutzungsrechte auch für weitere Publikationen zu unterzeichnen.

Verlage setzen das einfach voraus, es steht quasi in jedem Vertrag. Nach mehreren Büchern (ähnlich war es in meinem Buch ‚Unser Tag‘ (Affiliate), das 2015 im Callwey Verlag erschienen ist) ist mir diese Praxis hinreichend bekannt und ich konnte vertraglich alles vereinbaren, was mir wichtig war.

Was ich jedoch äußerst schade fand ist die Tatsache, dass man nicht informiert wird. Keine Mail, kein Anschreiben oder gar ein Belegexemplar.

Nur um das klar zu stellen: Wenn Verlage die rechtlichen Möglichkeiten nutzen und die Fotos ein weiteres Mal verwenden, z.B. für ein ganz neues Buch oder die Übersetzung in eine andere Sprache, erhält man i.d.R. kein weiteres Honorar.

Verträge prüfen, genau hinsehen und gut verhandeln

Es mag großartig klingen seine Fotos oder Texte in einem Buch zu sehen, doch leider sieht die Realität anders aus.

Bücher sind toll für den Lebenslauf und um sagen zu können ‚Ich habe ein Buch geschrieben‘. Aus wirtschaftlicher Sicht lohnen sich Bücher jedoch kaum. Außer, man schreibt einen Bestseller.

Aber wenn ich dran denke, wie viele Stunden, Ideen und Engagement ich in alle Bücher gesteckt habe, muss ich sagen, dass es Herzensprojekte waren, die aber wenig rentabel waren. Hinzu kommen die Dsískussionen mit den Verlagen. Auch nicht immer einfach.

Das erste Hochzeitsbilderbuch habe ich 2013 im Eigenverlag heraus gebracht. Das war prima und wäre, sollte ich mich nochmal dafür entscheiden, wieder meine erste Wahl.

Es ist wirklich schade, denn ich mag tolle Bücher wahnsinnig gerne. Doch das ändert nichts an der Tatsache. Da ich mittlerweile sehr genau meine Zeit und deren Wert kalkulieren muss, schaue ich ganz genau hin, ob ich ein Buchprojekt annehme oder nicht. Und schon öfter habe ich abgelehnt…

Meine Bücher im Überblick