Vielen Dank für Ihre Nachricht!

Ich werde mich schnellstmöglich bei Ihnen melden.

Katja Heil

Fehler bei der Übermittlung. Bitte erneut versenden.

Traumberuf Fotograf?!

Ich hab eben eine sehr interessante Diskussion auf kwerfeldein, einem wirklich gutem Blog über Fotografie, verfolgt. Der Gastvortrag von Steffen Göthling beschäftigt sich mit der Frage: Werde ich Berufsfotograf?

In einer unterhaltsamen Weise werden die Vor- und Nachteile einer solchen Entscheidung aufgeführt. Ein bisschen Witz und Ironie ist dabei, aber auch eine gute Portion Wahrheit. Ich befinde mich mitten drin in dem Strudel dieser Entscheidung. Und eins kann ich mit Sicherheit sagen:

Es wird einem nicht leicht gemacht. Der ganze Papierkram, Handwerkskammer, Berufsgenossenschaft, Finanzamt (besonders unterhaltsam ;-)), das Kümmern um Präsenz in diversen Kanälen (Website, Blog, Verzeichnissen, Netzwerken) und die allgemeine Organisation eines Geschäfts (Dienstleister finden, PC Probleme lösen, Mails beantworten, Datensicherung), kosten viel Zeit und Kraft.

Wenn man dieses Pensum neben dem ‘richtigen’ Full-time Job bewältigt, verbringt man die Abende vor dem PC und die Wochenenden hinter der Kamera. An dieser Stelle mal ein großes Dankeschön an unsere Freunde, bei denen ich teils ziemlich unsichtbar geworden bin. Es wird besser. Versprochen.

Warum tut man sich diesen Höllenritt an?

Ganz einfach: weil man weiß, dass es richtig ist.
Weil es sich so richtig anfühlt wie ein strahlend blauer Himmel bei 25° C, so richtig, wie einem geliebten Menschen eine Freude zu machen und so richtig, wie verliebt zu sein und zu wissen, dass es gut wird. Und weil man für die Sache eine Leidenschaft entwickelt ohne die man nicht mehr sein mag.

Weil es genau das ist, was mir auf der Seele brennt, werde ich noch zwei Stunden vor dem Rechner dran hängen, ein Shooting weiter bearbeiten und mich über die Gewissheit freuen, dass es richtig ist, was ich tue. Dass es so sein soll. Dass es gut ist, wie es ist.

27. Oktober 2009 - 14:00 DasMaddin - Da hast Du wohl recht.. aber der Anfang ist schwer.. Wie komme ich an Aufträge? Wie finde ich Leute, die auch Geld bezahlen (wichtig: Freundeskreis direkt weglassen..)? Wie schaffe ich Referenzen? Da ich im Anfang begriffen bin und ich mir viele dieser Fragen nicht beantworten konnte bisher, kann ich nur raten: Geduld und Ehrgeiz sind sicherlich Dinge, die man dafür braucht (abgesehen von Talent vielleicht). Ich gespannt, ob Du vielleicht noch öfter Beiträge zu dem Thema, vielleicht Tips o.ä. bringen kannst? Bis dahin lese ich weiter gespannt Deine Beiträge.. :) M.

28. Oktober 2009 - 19:53 doreen - =) back deinen freunden schon mal viele kleine katjas als weihnachtsgeschenk! denn das pensum wirst du halten müssen wenn du beruflich als fotografin landen willst- was du zweifelsohne schaffst, bei deinem talent! ich habe dieses jahr den ersten urlaub (eine ganze woche!!) in 5 jahren gemacht.... dafür kann man aber auch schon mal montags morgens bis um 11°° milchkaffee trinken. selten. aber man kann. @ maddin: ehrgeiz und geduld sind neben talent sogar am wichtigsten. liebe grüße

Your email is never published or shared. Required fields are marked *

*

*